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Beschreibung





Die natürliche Erosion der vulkanischen Formationen bringt im westlichen Lesbos allmählich imposante Teile versteinerter Bäume ans Licht, die aus einer fernen Vergangenheit stammen. Seit unzähligen Jahren stehen sie hier als Zeugen einer unwiederholbaren Schöpfung.

Der antike Gott Hephaistos nahm diesen Bäumen in einem Wutanfall das Leben und schenkte ihnen Unsterblichkeit.

In der Asche und dem Grau des umgebenden Vulkangesteins leuchten sie  unvorstellbar lebendig in strahlenden Farben.

Unzählige Schattierungen von Rot, Gelb und Braun, von Grün, aber auch von Schwarz. Abstufungen von Dottergelb, Dunkelrot, Violett bis Dunkelblau in ungewöhnlichen Kombinationen blenden das Auge des Betrachters.

Es ist eine fremde, starre und zugleich höchstlebendige Welt. Der Zauber eines anderen, unbekannten Atlantis. Eine Landschaft, die vor vielen Millionen Jahren von der glühendheißen Vulkanasche der Vulkanausbrüche in der nördlichen Ägäis verschüttet wurde und verschwand. Man könnte sie ein „Pompeii der Pflanzen“ nennen.

Heute haben natürliche Abläufe, aber auch menschliche Eingriffe die eindrucksvollen, aufrechten und umgestürzten Baumstämme freigelegt. Die größten der stehenden versteinerten Stämme haben einen Durchmesser von mehr als drei Metern und eine Höhe von mehr als sieben Metern. Manche liegenden Stämme sind länger als zwanzig Meter.

Eine Besonderheit des Versteinerten Waldes auf Lesbos ist die vorzügliche Erhaltung des versteinerten Wurzelwerks der Bäume, was als Hinweis darauf gilt, dass der Versteinerte Wald hier autochthon ist.



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