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Die Pfade der Lava

Die Wanderwege

Von den Hauptrouten zweigen folgende Wanderwege ab:
  • Park des Versteinerten Waldes - Eresos - Länge des Weges 6,5 km
  • Park des Versteinerten Waldes - Park von Chamandroula - Tsichliontas - Museum für Naturgeschichte - Länge des Weges 13 km
  • Sigri - Park von Sigri - Park von Plaka - Eresos - Länge des Weges 15 km
  • Gavathas - Lapsarna - Länge des Weges 7 km
  • Ligeri - Lapsarna - Länge des Weges 6 km
Bei der Anlage, Gestaltung, Markierung und Beschilderung der Wanderwege wurde internationalen Vorbildern gefolgt. Die Markierung erfolgt alle 500 m durch spezielle Holzpflöcke, es wurden Informationstafeln angebracht und Rastplätze angelegt. Es wurden ausschließlich natürliche Materialien verwendet (Stein und Holz).

Ein Netz von Wanderwegen verbindet den Park des Versteinerten Waldes mit Eresos und Sigri. Das insgesamt 27 km lange Netz setzt sich aus drei Routen zusammen.
Die erste, Park des Versteinerten Waldes - Eresos, ist ein uralter Pfad, der lange Zeit hindurch Eresos mit dem Gebiet von „Kiria Apolithomenio“ verband, wo in den achtziger Jahren der Park des Versteinerten Waldes geschaffen wurde. Die zweite Route, Park des Versteinerten Waldes - Sigri, führt durch das Tsichliontas-Tal zum Park „Chamandroula“ und trifft anschließend auf die landwirtschaftliche Straße Sigri-Eresos. Die dritte Route, Sigri-Eresos, ist ein Wanderweg mit interessanten Steinbrücken, der die Fluren Sarakina, Limena und Plaka verbindet. Auf diesen Wegen sieht der Wanderer eindrucksvolle  versteinerte Stämme und bewundert die ungewöhnlichen landschaftlichen Schönheiten, eindrucksvolle geologische Strukturen wie Vulkankuppeln, Vulkanadern und charakteristische Flüsse pyroklastischer und epiklastischer Gesteine. Von besonderem Interesse sind die Macchia und die Vegetation in den Bachbetten sowie die Vogelwelt und die Reptilien in diesem Gebiet.

Der Weg Gavathas - Lapsarna beginnt in Gavathas bei Antissa und führt längs der Küste nach Lapsarna. Hinweistafeln auf dem Weg informieren den Besucher über die Schichtungsgeographie dieser Gegend, die Fundplätze von Versteinerungen mit versteinerten Stämmen, aber auch die mythologischen Ereignisse, die mit dieser Landschaft verbunden sind. So wird überliefert, dass in Orphikia der Kopf und die Lyra des Orpheus an Land geschwemmt wurden, nachdem thrakische Frauen ihn getötet, in Stücke gerissen und seine Überreste in das thrakische Meer geworfen hatten. Mehrere antike Autoren wie Stobaios, Lukian und Philostrat  berichten diesen Mythos, mit dem auch die Existenz eines antiken Orakels des Orpheus zusammenhängt, das in der Höhle Spilios bei Antissa gewesen sein soll. Nach der volkstümlichen Überlieferung sollen hier die Nachtigallen süßer und melodischer singen als anderswo auf Lesbos.


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