Spacer
spacer
Suche
Visit the Museum

Öffnungszeiten
Eintritt – Leistungen
Anreise

Webshop
tripadvisor
Sie sind hier: / Startseite / Ausstellungen - Sammlungen / Ständige Ausstellungen / Saal des Versteinerten Waldes

Saal des Versteinerten Waldes

This exhibition room includes sections of petrified tree trunks that were found broken off and were removed in the museum for protection 


Detail – In the first division of the “Petrified Forest” exhibition room, the evolution history of plants on Earth is presented

Detail – In the second division of the “Petrified Forest” exhibition room, the palaeo-flora of the Lesvos Petrified Forest is presented

Detail – Fossilised tree trunks, branches, leaves and leaf-imprints, fruits and root systems are exhibited in front of large reconstructions of the plants they represent.

Detail – The fifth division of the “Petrified Forest” exhibition room includes the first indications of animal presence in the Lesvos Petrified Forest.

Detail - This exhibition room includes sections of petrified tree trunks that were found broken off and were removed in the museum for protection

Detail – Sections of petrified tree trunks that were found on the seafloor

Detail – Guiding through the exhibition rooms by scientific staff of the museum


Die erste Einheit der Ausstellung im „Saal des Versteinerten Waldes“ zeigt die Entwicklung der Pflanzen auf der Erde von den ersten einzelligen Organismen, die auf unserem Planeten vor 3,5 Milliarden Jahren auftraten bis zum Erscheinen der entwickelten Pflanzen und der Entstehung des Versteinerten Waldes.

Die zweite Einheit zeigt die Vegetation des Versteinerten Waldes mit mehr als vierzig Repräsentanten verschiedener Pflanzen, die im weiteren Umkreis des Versteinerten Waldes entdeckt und bestimmt wurden. Zu den Ausstellungsstücken gehören versteinerte Stämme, Zweige, eindrucksvolle versteinerte Blätter und Abdrücke von Blättern, Früchte und Wurzeln der Bäume. Gezeigt werden auch großformatige Darstellungen der entsprechenden Pflanzenarten.

Palmenarten, Zimtbäume, Lorbeergewächse, Linden, Buchen, Eichen, Nussbäume, Erlen, Platanen, Pappeln, Kiefern und Protokiefern, Weiden oder Taxus, Zypressenarten, Spießtanne (Cunninghamia) und imposante Sequoias sind einige der Arten, die in der Ausstellung zu sehen sind.

Gleichzeitig wird der Besucher durch große Bildschirme an die natürlichen Orte des versteinerten Waldes versetzt und verfolgt wichtige Augenblicke der Forschungsarbeiten.

Die dritte Einheit der Ausstellung ist dem im Meer gelegenen Teil des versteinerten Waldes gewidmet. Hier sieht man eindrucksvolle versteinerte Stämme, die aus dem Meer westlich von Lesbos geborgen, konserviert und ästhetisch wiederhergestellt wurden.

Die vierte Einheit umfasst repräsentative pflanzliche Versteinerungen aus dem griechischen Raum, die aus wichtigen Fundstätten von Versteinerungen (Evros, Limnos, Kimi und Aliveri auf Euböa, Vegora, Elassona, Santorin und Chalkidiki) stammen.

Die fünfte Einheit der Ausstellung zeigt die frühesten Zeugnisse tierischen Lebens im versteinerten Wald. Ausgestellt ist der 20 Millionen Jahre alte, versteinerte Kiefer des Prodinotherium bavaricum. Dieser Vorläufer des Rüsseltieres wurde im Bereich Gavatha bei Antissa gefunden. Es handelt sich um eine der ältesten Versteinerungen eines Wirbeltieres in Griechenland, das in Europa sehr selten ist. Damit ist erstmals belegt, dass diese Tierart in Europa zur gleichen Zeit auftrat wie in Afrika.

In einer besonderen Vitrine ist ein Objekt ausgestellt, das der Ökumenische Patriarch Bartholomäus I. im Juni 2001 dem Museum schenkte. Es handelt sich um Zweige und Blätter von Pflanzen, die sich dank des Phänomens der vollständigen Kalzinierung erhalten haben. Sie stammen aus dem Gebiet von Ajia Paraskevi auf der Chalkidiki.

Die Ausstellung wird abgerundet durch einen Hinweis auf Theophrast, den Philosophen und Schüler des Aristoteles. Er wurde auf Lesbos geboren und gilt als der Vater der Gesteinskunde, der Botanik und der Ökologie. In seinen Schriften „Über Steine“ und „Über Pflanzen“ finden sich die ersten Erwähnungen des Versteinerten Waldes.



Spacer